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Höher....

... höher? Es geht wohl eher weiter bergab. Heute in der Zeitung zu lesen: "Bislang höchste Primzahl entdeckt". Na prima, dann sind Zahlen ja nun nicht mehr groß oder klein, sondern hoch oder tief? Auf jeden Fall steht damit fest, daß es sprachlich, was die Präzision angeht, weiterhin bergab geht und das ist schade. Woher sonst soll den ein Sprachgefühl kommen, wenn nicht aus den sogenannten Printmedien?

Obwohl die Meldung an sich ja schon sensationell ist. So wie es sich im Moment darstellt wurde die bislang größte Mersenne-Primzahl gefunden, möglicherweise die Mersenne-Primzahl mit der Nummer 49, die insgesamt mehr als 22 Millionen Stellen in dezimaler Darstellung besitzt. In dualer Darstellung bestehen die Mersenne Zahlen ja ausschließlich aus Einsen, da die eine Mersenne Primzahl die Form 2^n-1 hat. Für die jetzt gefundenen Primzahl ist n=74.207.281. Die Dualdarstellung der Zahl hat also mehr als 74 Millionen Stellen!

Der letzte Satz des Artikels bezieht sich offenbar auch nur auf die Mersenne Primzahlen, von denen (noch) nicht bekannt ist, ob es endlich, oder unendlich viele gibt. Primzahlen gibt es auf jeden Fall unendlich viele - das war schon den alten Griechen bekannt und Euclid hat es bewiesen.